Scheiteldruckversuch

Vorbereitung
Vor den Prüfungen auf Scheiteldruckfestigkeit werden die Rohre vorkonditioniert. Die DIN EN 295 bietet zwei Methoden. Zum Einem die Vorkonditionierung im Druckbehälter und zum Anderen das Eintauchen im Wasserbad. Die Mindestzeiten, in denen die Proben im Wasserbad bleiben müssen, sind abhängig von der Art der Glasur und der Wanddicke. Unglasierte EuroTop-Rohre der Nennweite DN 200 verbleiben beispielsweise 18 Stunden im Wasserbad.


Video (WMV):
Vorbereitung

Video (WMV):
Ausgangslage

Video (WMV):
Belastung

Prüfmethode
Die Prüfvorrichtung muss zum Aufbringen von Druckbelastungen geeignet sowie fest und stabil sein. Die Last wird dabei direkt in Scheitelebene eingeleitet und sukzessive erhöht. Die nebenstehende Abbildung zeigt eine mögliche Ausführung der Prüfvorrichtung. Die Breite des Druckbalkens ist dabei abhängig von der Nennweite.

Ausgangslage
Diese kurze Videosequenz zeigt den Sicherheitskäfig, in dem das Rohr in der Prüfvorrichtung liegt. Das Rohr mit einer Mindestlänge von 300 mm soll gleichmäßig auf dem Auflagerbalken aufliegen. Die Belastung wird in Längsrichtung gesehen in der Mitte der gesamten Druckbalkenlänge aufgebracht. Die Belastung erfolgt gleichmäßig.

Belastung
Das Rohr wird mit einer gleichmäßigen Steigerungsrate zwischen 0,40 kN/m und 0,60 kN/m Rohrlänge und pro Sekunde oder in Schritten von maximal 0,50 kN/m bei der gleichen Steigerungsrate stoßfrei belastet.
Die Last wird bis zum Bruch gesteigert.

Die geforderte Scheiteldruckfestigkeit für die im Beispiel verwendete EuroTop Probe DN 200 beträgt 48 kN/m. Die geforderte Scheiteldruckfestigkeit für das im Video gezeigte EuroTop DN 200 mit einer Baulänge von 2,00 m beträgt also 96 kN



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